Daten & Analysen
Wiederkehrende, zitierfähige Analysen zur Selbstständigkeit, auf Basis anonymisierter, aggregierter Daten von tausenden Selbstständigen in Deutschland. Wie die Zahlen entstehen, dokumentiert die Methodik.
Kernzahlen
- Vier von fünf Rechnungen werden bis zum Fälligkeitstag bezahlt, die Hälfte aller Rechnungen innerhalb einer Woche.
- Freiberufler banken am häufigsten bei N26, UG und GmbH bei Qonto; insgesamt führen gut sechs von zehn Bankverbindungen zu einer Neobank.
- Fast jedes fünfte aktive Unternehmen erhält inzwischen E-Rechnungen, am gesamten Rechnungseingang sind es aber erst rund 4 Prozent.
- Der größte Kostenblock sind andere Selbstständige: Subunternehmer und Freie machen rund 17 Prozent der Betriebsausgaben aus.
- Jede zweite Buchhaltungsstunde von Selbstständigen liegt abends, nachts oder am Wochenende.
- Rund jede fünfte Anmeldung von Selbstständigen betrifft eine Tätigkeit in IT und Technik.
Zahlungsmoral 2026: Vier von fünf Rechnungen werden pünktlich bezahlt, und kurze Zahlungsziele bringen das Geld nicht schneller
Wir haben echte Zahlungseingänge auf Rechnungen von Selbstständigen und kleinen Unternehmen ausgewertet. Die Hälfte der Rechnungen ist nach einer Woche bezahlt, neun von zehn nach 30 Tagen, vier von fünf bis zum Fälligkeitstag. Wer kurze Zahlungsziele setzt, bekommt sein Geld nicht früher, aber doppelt so oft zu spät. Ausgabe 1 des Zahlungsmoral-Reports.
Die Hausbank der Selbstständigen ist keine Sparkasse mehr: Freiberufler banken bei N26, GmbHs bei Qonto
Wir haben die Bankverbindungen von Selbstständigen und kleinen Unternehmen ausgewertet. Gut sechs von zehn führen zu einer Neobank, an der Spitze steht N26. Neu in dieser Ausgabe ist die Rechtsform: Freiberufler banken am häufigsten bei N26, UG und GmbH bei Qonto, und Gewerbetreibende wie Kapitalgesellschaften fast doppelt so oft bei Sparkasse oder Volksbank. Ausgabe 2 des Banken-Monitors.
E-Rechnungs-Monitor: Fast jedes fünfte Unternehmen erhält E-Rechnungen, doch am Rechnungseingang sind es erst rund 4 Prozent
Seit Januar 2025 muss jedes Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Im dritten Quartal 2026 hat fast jedes fünfte aktive Unternehmen mindestens eine echte E-Rechnung erhalten, Anfang 2025 war es rund jedes zehnte. Am gesamten Rechnungseingang machen E-Rechnungen aber erst rund 4 Prozent aus. Ausgabe 2 des E-Rechnungs-Monitors.
Wofür Unternehmen wirklich Geld ausgeben: Der größte Kostenblock sind andere Selbstständige
Wir haben zwölf Monate Betriebsausgaben von Unternehmerinnen und Unternehmern in Deutschland ausgewertet, von Solo-Selbstständigen bis zu kleinen Kapitalgesellschaften. Der größte Geldblock sind nicht Software, Miete oder Steuern, sondern Subunternehmer und Freie. Und fast nichts davon trägt einen Markennamen. Ausgabe 1 des Kostenstruktur-Reports.
Die Feierabend-Buchhaltung: Jede zweite Buchhaltungsstunde der Selbstständigen liegt außerhalb der Bürozeiten
Wir haben rund 5.000 aktive Buchhaltungsstunden von fast 1.000 Selbstständigen ausgewertet. Die Hälfte liegt am Abend, in der Nacht oder am Wochenende, um 21 Uhr ist mehr los als um 9 Uhr morgens, sonntags wird anderthalbmal so viel gebucht wie samstags, und Rechnungen folgen dem Monatswechsel: Der erste Werktag ist der stärkste Rechnungstag des Monats. Ausgabe 1 des Arbeitsrhythmus-Reports.
Selbstständige Berufe 2026: Was 4.423 Gründer wirklich anmelden
Norman hat 4.423 Anmeldungen aus 2025 ausgewertet. IT führt mit 20,1 %, jeder dritte Marketing-Gründer ist Creator, fast 30 % im Transport arbeiten in der Gig-Economy. Die echten Zahlen.