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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Norman AI GmbH, Kolonnenstr. 8, 10827 Berlin (im Folgenden „Norman“ oder „Anbieter“) und dem Kunden (im Folgenden „Kunde“ oder „Nutzer“) über die Nutzung der webbasierten Buchhaltungsanwendung Norman (die „App“) sowie der zugehörigen Website norman.finance. Mit der Registrierung und Nutzung der App erklärt sich der Kunde mit diesen AGB einverstanden. Stand: August 2026.

1. Leistungsumfang

1.1 Norman stellt dem Kunden eine webbasierte Softwarelösung (SaaS) für die Buchhaltung, Belegverarbeitung, Rechnungsstellung und Steuervorbereitung bereit.

1.2 Der Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif. Neben den Abonnements bietet Norman einmalige Leistungen an, insbesondere die Erstellung und Übermittlung der privaten Einkommensteuererklärung gegen ein einmaliges Entgelt. Die aktuelle Leistungsbeschreibung und die aktuellen Tarife sind auf der Preisseite unter norman.finance/de/preise einsehbar.

1.3 Norman behält sich vor, den Funktionsumfang der App weiterzuentwickeln und zu verbessern, solange die wesentlichen Funktionen des gebuchten Abonnements erhalten bleiben.

1.4 Kostenlose Funktionen und der Free-Plan können jederzeit eingeschränkt oder eingestellt werden. Norman wird den Kunden hierüber mit angemessener Frist informieren.

1.5 Die App nutzt künstliche Intelligenz für die automatische Belegerkennung, Kategorisierung von Transaktionen und Erstellung von Steuervorschlägen. KI-generierte Ergebnisse stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar. Der Kunde ist für die Überprüfung und Freigabe aller KI-generierten Vorschläge verantwortlich.

1.6 Die Erstellung und Übermittlung von Jahressteuererklärungen (insbesondere EÜR, Einkommensteuererklärung, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung) ist nur in Abonnements mit jährlicher Laufzeit enthalten und setzt voraus, dass zum Zeitpunkt der Übermittlung ein Abonnement mit jährlicher Laufzeit aktiv ist. Abonnements mit monatlicher Laufzeit umfassen diese Leistung nicht.

2. Nutzungsrechte an der App

2.1 Norman räumt dem Kunden für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die App im Rahmen dieser AGB bestimmungsgemäß zu nutzen.

2.2 Der Kunde darf die App nur für eigene geschäftliche oder persönliche Buchhaltungszwecke nutzen. Eine Nutzung zugunsten Dritter ist nur im Rahmen einer ordnungsgemäßen Mandatsverwaltung (z. B. durch Steuerberater) gestattet, soweit dies von der App unterstützt wird.

2.3 Es ist dem Kunden untersagt, die App oder Teile davon zu kopieren, zu dekompilieren, zurückzuentwickeln, zu disassemblieren, abgeleitete Werke zu erstellen oder in anderer Weise den Quellcode zu ermitteln.

3. Servicevereinbarung

3.1 Norman bemüht sich, eine Verfügbarkeit der App von 99,5 % im Jahresdurchschnitt zu gewährleisten. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, die nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt werden, sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs von Norman liegen (z. B. höhere Gewalt, Störungen beim Hosting-Provider).

3.2 Norman führt regelmäßige Backups der Kundendaten durch. Die Backups dienen der Wiederherstellung im Katastrophenfall und stellen keinen eigenen Archivierungsservice dar.

3.3 Norman wird den Kunden über geplante Wartungsarbeiten, die zu einer Nichtverfügbarkeit der App führen können, nach Möglichkeit 48 Stunden im Voraus informieren.

4. Geistiges Eigentum

4.1 Sämtliche Rechte an der App, einschließlich aller Softwarekomponenten, KI-Modelle, Algorithmen, Designs, Texte und Grafiken, verbleiben bei Norman bzw. den jeweiligen Lizenzgebern.

4.2 Der Kunde behält sämtliche Rechte an seinen in die App eingegebenen oder importierten Daten. Norman erwirbt an diesen Daten lediglich ein Nutzungsrecht, soweit dies für die Erbringung der vertraglichen Leistungen erforderlich ist.

4.3 Norman ist berechtigt, anonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten für die Verbesserung der App und für statistische Zwecke zu verwenden, soweit keine Rückschlüsse auf den einzelnen Kunden möglich sind.

5. Datenschutz

5.1 Norman verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den anwendbaren deutschen Datenschutzgesetzen.

5.2 Einzelheiten zur Datenverarbeitung sind in der Datenschutzerklärung unter https://norman.finance/de/datenschutz geregelt.

5.3 Soweit Norman personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der unter https://norman.finance/de/avv abrufbare Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Er wird mit der Annahme dieser AGB bzw. mit der Nutzung der App wirksam und ist Bestandteil des Vertrags. Die aktuelle Liste der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter ist unter https://norman.finance/de/sub-processors abrufbar.

6. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

6.1 Der Kunde verpflichtet sich, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben bei der Registrierung zu machen und diese aktuell zu halten.

6.2 Der Kunde ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich. Er wird sein Passwort geheim halten und Norman unverzüglich über jede unbefugte Nutzung seines Kontos informieren.

6.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm in die App eingegebenen oder importierten Daten rechtmäßig erhoben wurden und deren Verarbeitung durch Norman nicht gegen geltendes Recht verstößt.

6.4 Der Kunde verpflichtet sich, die App nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen und keine Inhalte hochzuladen, die gegen geltendes Recht verstoßen.

6.5 Die KI-gestützten Funktionen der App ersetzen keine professionelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Der Kunde bleibt für die Richtigkeit seiner steuerlichen Angaben und Erklärungen gegenüber den Finanzbehörden verantwortlich.

7. Haftung und Gewährleistung

7.1 Norman haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von Norman oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von Norman beruhen.

7.2 Norman haftet unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Norman oder einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von Norman beruhen.

7.3 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Norman nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

7.4 Norman haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit der durch KI-Funktionen generierten Vorschläge, Kategorisierungen oder Steuerberechnungen. Diese dienen lediglich als Unterstützung und ersetzen keine professionelle Beratung.

7.5 Norman haftet nicht für Schäden, die durch Unterbrechungen, Störungen oder den Ausfall der App entstehen, soweit diese auf Umstände zurückzuführen sind, die außerhalb des Einflussbereichs von Norman liegen.

8. Widerrufsrecht, Erstattungen und Kündigungen

8.1 Unternehmer. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nur für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Kunden, die den Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließen (Unternehmer im Sinne des § 14 BGB), haben kein Widerrufsrecht. Der Kunde gibt bei der Registrierung an, ob er die App zu unternehmerischen Zwecken nutzt.

8.2 Verbraucher: Widerrufsrecht. Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde die Norman AI GmbH, Kolonnenstr. 8, 10827 Berlin, support@norman.finance mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann dafür das Muster-Widerrufsformular in Anlage A verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Kunde die Erklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

8.3 Verbraucher: vorzeitiges Erlöschen bei Dienstleistungen. Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere über die Erstellung und elektronische Übermittlung einer Steuererklärung, erlischt das Widerrufsrecht mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn der Kunde vor Beginn der Erbringung ausdrücklich zugestimmt hat, dass Norman vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erbringung beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB).

8.4 Verbraucher: vorzeitiges Erlöschen bei digitalen Inhalten. Bei Verträgen über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, sobald Norman mit der Vertragserfüllung begonnen hat, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass Norman vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert, und Norman ihm eine Bestätigung des Vertrags nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 6 Nr. 2 BGB).

8.5 Folgen des Widerrufs. Im Falle eines wirksamen Widerrufs erstattet Norman alle vom Kunden erhaltenen Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem die Widerrufserklärung zugegangen ist. Für die Rückzahlung verwendet Norman dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde; dem Kunden entstehen dadurch keine Kosten. Hat der Kunde verlangt, dass Norman mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, so schuldet er Norman Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen. Maßgeblich ist der vereinbarte Gesamtpreis im Verhältnis zum Umfang der bereits erbrachten Leistungen (§ 357a Abs. 2 BGB). Norman verrechnet diesen Betrag mit der Erstattung.

8.6 Keine weitergehenden Erstattungen. Außerhalb der Ziffern 8.2 bis 8.5 und 8.7 sind alle Entgelte nicht erstattungsfähig. Norman gewährt insbesondere keine Erstattung, Gutschrift oder anteilige Rückzahlung für:
a) die nach einer Kündigung oder nach Löschung des Kontos verbleibende Restlaufzeit eines Abonnements;
b) Zeiträume, in denen der Kunde die App nicht oder nur teilweise genutzt hat;
c) den Wechsel in einen günstigeren Tarif während einer laufenden Abrechnungsperiode;
d) eine Verlängerung, die der Kunde nicht rechtzeitig gekündigt hat;
e) die Sperrung oder Kündigung des Kontos durch Norman wegen einer Pflichtverletzung des Kunden nach Ziffer 6;
f) einmalige Entgelte für eine Steuererklärung, die bereits an die Finanzverwaltung übermittelt wurde;
g) die verbleibende Restlaufzeit eines Abonnements mit jährlicher Laufzeit, nachdem eine Jahressteuererklärung nach Ziffer 1.6 übermittelt wurde;
h) Änderungen des Funktionsumfangs nach Ziffer 1.3, bei denen die wesentlichen Funktionen des gebuchten Tarifs erhalten bleiben.

8.7 Gesetzliche Mängelrechte. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben unberührt. Für Verbraucher gelten die §§ 327 ff. BGB. Beendet ein Verbraucher den Vertrag wegen eines Mangels, erstattet Norman den gezahlten Preis für den Zeitraum, in dem das digitale Produkt mangelhaft war (§ 327o Abs. 3 BGB).

8.8 Rückbuchungen. Bucht der Kunde eine geschuldete Zahlung zurück, kann Norman den Zugang bis zum Ausgleich sperren und die dadurch entstandenen Bankentgelte als Schaden geltend machen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

9. Laufzeit und Beendigung der Nutzungsbedingungen

9.1 Diese AGB gelten ab der Registrierung des Kunden und für die Dauer der Nutzung der App.

9.2 Norman behält sich das Recht vor, diese AGB mit angemessener Frist zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt.

9.3 Norman kann diese AGB bei wichtigem Grund außerordentlich kündigen, insbesondere wenn der Kunde gegen wesentliche Pflichten aus diesen AGB verstößt.

10. Laufzeit und Kündigung des Abonnements

10.1 Der Free-Plan ist zeitlich unbefristet und kann jederzeit durch Löschung des Kontos beendet werden.

10.2 Kostenpflichtige Abonnements haben die bei Vertragsschluss gewählte Laufzeit (monatlich oder jährlich). Die Entgelte sind für die jeweilige Laufzeit im Voraus fällig.

10.3 Unternehmer. Das Abonnement verlängert sich um die gewählte Laufzeit, wenn es nicht gekündigt wird: bei monatlicher Laufzeit bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode, bei jährlicher Laufzeit spätestens 30 Tage vor Ablauf der Laufzeit.

10.4 Verbraucher. Nach Ablauf der zunächst vereinbarten Laufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit; der Verbraucher kann ihn jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Eine Kündigung zum Ende der zunächst vereinbarten Laufzeit ist mit einer Frist von einem Monat möglich (§ 309 Nr. 9 BGB).

10.5 Die Kündigung erfolgt über die Kontoeinstellungen in der App oder per E-Mail an support@norman.finance.

10.6 Die Kündigung wird zum Ende der bezahlten Periode wirksam. Bis dahin bleibt der Zugang bestehen. Eine anteilige Erstattung der Entgelte für die laufende Periode erfolgt nicht (Ziffer 8.6).

10.7 Nach Beendigung des Abonnements hat der Kunde die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von 90 Tagen zu exportieren. Danach werden die Daten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

10.8 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien unbenommen.

11. Außergerichtliche Streitbeilegung

11.1 Norman ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

12. Sonstige Bestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Aufenthaltsstaates des Verbrauchers entgegenstehen.

12.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

12.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.

12.4 Norman kann Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf Dritte übertragen, sofern die Leistungserbringung hierdurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Anlage A. Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An die Norman AI GmbH, Kolonnenstr. 8, 10827 Berlin, support@norman.finance:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) / die Bereitstellung der folgenden digitalen Inhalte (*)

Bestellt am (*) / erhalten am (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

Anlage B. Empfehlungsprämien und Aktionen

B.1 Anwendungsbereich. Diese Anlage regelt Empfehlungsprämien und sonstige Geldaktionen, die Norman seinen eigenen Kunden anbietet. Die Teilnahme ist freiwillig. Nicht erfasst ist das Affiliate-Programm von Norman für externe Partner; hierfür gelten gesonderte Bedingungen.

B.2 Teilnahmeberechtigung. Teilnehmen können aktive Kunden von Norman. Ausgeschlossen sind Mitarbeitende von Norman und in deren Haushalt lebende Personen, Empfehlungen von Personen oder Unternehmen, die bereits unter einer anderen E-Mail-Adresse oder einem Alias bei Norman registriert sind, sowie Empfehlungen weiterer eigener Konten des Kunden.

B.3 Entstehen des Prämienanspruchs. Eine Empfehlung ist qualifiziert, sobald sich die empfohlene Person über den persönlichen Empfehlungslink des Kunden registriert und einen Norman-Tarif oder eine einmalige Leistung bezahlt hat. Norman bestätigt jede qualifizierte Empfehlung vor der Auszahlung.

B.4 Höhe der Prämie. Die aktuellen Prämienbeträge und etwaige aktionsspezifische Bedingungen werden auf der Empfehlungsseite in der App veröffentlicht. Norman kann sie für künftige Empfehlungen jederzeit ändern. Bereits als qualifiziert bestätigte Empfehlungen bleiben unberührt.

B.5 Auszahlung. Norman zahlt Prämien per Banküberweisung auf das vom Kunden benannte Konto aus. Kunden, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit teilnehmen, werden gegen ordnungsgemäße Rechnung ausgezahlt; Norman zahlt innerhalb von 30 Tagen nach Zugang einer Rechnung, die den Anforderungen des § 14 UStG entspricht. Privatpersonen werden gegen eine Zahlungsaufforderung mit Namen, Anschrift und Bankverbindung ausgezahlt.

B.6 Steuern. Unternehmerisch tätige Kunden haben die Prämie mit Umsatzsteuer abzurechnen, sofern nicht die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG gilt. Prämien an Privatpersonen sind sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nr. 3 EStG; der Empfänger hat sie zu erklären, sobald seine gesamten sonstigen Einkünfte im Kalenderjahr 256 Euro erreichen. Norman behält keine Steuern ein.

B.7 Rückabwicklung. Wird die Zahlung der empfohlenen Person rückgängig gemacht, erstattet oder nach Ziffer 8 widerrufen, entsteht kein Prämienanspruch. Eine bereits ausgezahlte Prämie kann zurückgefordert oder mit künftigen Prämien verrechnet werden.

B.8 Änderung und Beendigung eines Programms. Norman kann ein Empfehlungsprogramm oder eine Aktion jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ändern, aussetzen oder beenden. Bereits als qualifiziert bestätigte Prämien werden ausgezahlt.

B.9 Missbrauch. Norman kann eine Prämie verweigern oder zurückfordern, wenn eine Empfehlung auf falschen Angaben, Eigenempfehlung, automatisierten Registrierungen oder sonstigem Missbrauch beruht.

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