Brutto-Netto-Rechner für Selbstständige

Was bleibt dir 2026 als Freiberufler oder Gewerbetreibender netto? Der Rechner zeigt Gewinn, Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Krankenversicherung.

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Steuerschätzung vorbereiten

Steuerrechner für Selbstständige: Einkommensteuer 2026 berechnen

Gib Umsatz und Ausgaben ein und wähle, ob du Freiberufler oder Gewerbetreibender bist. Der Rechner zeigt deinen Gewinn, die Steuern, was dir bleibt und wie viel du jeden Monat zurücklegen solltest.

Deine Situation

Deine Tätigkeit

Freie Berufe nach § 18 EStG zahlen keine Gewerbesteuer.

50.000 €
5.000 €
Wie viele Kinder hast du insgesamt?
Hinweis: Diese Berechnung basiert auf einer Reihe von Annahmen und nutzt Durchschnittswerte. Die Ergebnisse sind als Schätzung zu verstehen und nicht als verbindliche Zahl.

Geschätzte Steuer und verbleibender Gewinn

💼 Gewinn

  • Umsatz50.000 €
  • Ausgaben5.000 €
45.000 €

💸 Zu zahlen

  • Gesetzliche Krankenversicherung (21,10 %)9.495 €
  • Einkommensteuer (12,94 %)5.821 €
  • Solidaritätszuschlag (0,00 %)0 €
15.316 €

💰 Dein verbleibender Gewinn

29.684 €

📅 Monatlich für Steuern zurücklegen

485 €

Einkommensteuer, Soli und Gewerbesteuer geteilt durch 12. Die Krankenversicherung zahlst du jeden Monat direkt an deine Kasse.

Einkommensteuer für Selbstständige: Beispiele für 30.000, 60.000 und 90.000 € Gewinn

Freiberufler, ledig, keine Kinder, gesetzlich krankenversichert, ohne Kirchensteuer. Die Zahlen kommen aus dem Rechner oben, Stand 2026.

30.000 € Gewinn60.000 € Gewinn90.000 € Gewinn
Kranken- und Pflegeversicherung6.330 €12.660 €14.717 €
Einkommensteuer2.501 €9.626 €20.482 €
Solidaritätszuschlag0 €0 €16 €
Abgaben gesamt8.831 €22.286 €35.215 €
Dir bleiben21.169 €37.714 €54.785 €
Monatlich für Steuern zurücklegen208 €802 €1.708 €

Für wen diese Seite am meisten hilft

Der Rechner zeigt, was von deinem Gewinn nach Einkommensteuer und gesetzlicher Krankenversicherung übrig bleibt: ein Brutto-Netto-Rechner für Selbstständige in Deutschland, nicht fürs Nettogehalt von Angestellten.

Freiberufler mit schwankendem Gewinn

Wenn dein Einkommen monatlich schwankt, brauchst du eine Jahreslogik statt grober Bauchgefühle. Genau darauf bereitet dich diese Seite vor.

Solo-Selbstständige mit echten Betriebsausgaben

Wer Ausgaben, Software, Arbeitsmittel oder Reisekosten sauber erfasst, kommt näher an eine sinnvolle Steuerschätzung.

Gründer in der Planungsphase

Auch vor der finalen Gründung hilft die Struktur: Du erkennst, welche Zahlen du für ein realistisches Steuerbild überhaupt brauchst.

Welche Zahlen du vor der Berechnung sammeln solltest

Eine gute Schätzung scheitert selten an der Formel, sondern an unklaren Eingaben. Diese Reihenfolge spart Korrekturen im laufenden Steuerjahr.

Umsatz und Zeitraum festlegen

Arbeite mit einem klaren Zeitraum, meist dem laufenden oder geplanten Steuerjahr, und halte den zugehörigen Umsatz sauber fest.

Betriebsausgaben trennen

Nur wenn du geschäftliche Kosten von privaten Zahlungen trennst, wird aus Umsatz ein brauchbarer Gewinnwert.

Weitere Einkünfte und Sonderfälle ergänzen

Nebeneinkünfte, Versicherungen oder besondere persönliche Konstellationen können die Steuerlast deutlich verändern.

Vorauszahlungen gegenprüfen

Wenn bereits Vorauszahlungen festgesetzt wurden, gehören sie in die Gesamtbetrachtung, damit deine Planung nicht doppelt verzerrt wird.

So solltest du die Schätzung lesen

Ein guter Rechner beantwortet nicht nur eine Zahl, sondern zeigt dir, wie belastbar diese Zahl ist.

Schätzung, nicht Bescheid

Die Ausgabe dient der Planung. Sie ersetzt weder den offiziellen Bescheid noch die Einordnung komplexer Sonderfälle.

Gewinn ist wichtiger als Geld auf dem Konto

Selbstständige erleben oft starke Zahlungsflüsse. Steuerlich relevant ist aber, was nach abzugsfähigen Kosten als Gewinn stehen bleibt.

Offizielle Quellen bleiben der Referenzpunkt

Für finale Entscheidungen solltest du die Schätzung gegen aktuelle amtliche Regeln, individuelle Bescheide und gegebenenfalls Beratung spiegeln.

FAQ

Wie viel Steuern zahle ich als Selbstständiger bei 60.000 € Gewinn?

Ledig und ohne Kinder zahlst du bei 60.000 € Gewinn rund 9.626 € Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag fällt noch keiner an. Bist du gesetzlich versichert, gehen rund 12.660 € an die Kranken- und Pflegeversicherung. Dir bleiben rund 37.714 €. Gerechnet als Freiberufler, ohne Kirchensteuer.

Wie viel Steuern muss ich als Selbstständiger zurücklegen?

Ledig als Freiberufler mit 60.000 € Gewinn rund 9.624 € im Jahr für Einkommensteuer und Soli, also rund 802 € im Monat. Der Rechner zeigt dir den Betrag für deine Zahlen. Die Krankenversicherung zahlst du zusätzlich jeden Monat an deine Kasse. Als Gewerbetreibender kommt die Gewerbesteuer nach Anrechnung dazu. Die Umsatzsteuer aus deinen Rechnungen legst du getrennt zurück.

Wie berechne ich meine Einkommensteuer als Selbstständiger?

Von deinen Einnahmen ziehst du die Betriebsausgaben ab und erhältst den Gewinn. Davon gehen Vorsorgeaufwendungen wie Kranken- und Pflegeversicherung ab. Auf den Rest wendest du den Einkommensteuertarif 2026 an: Bis 12.348 € bleibt das Einkommen steuerfrei, danach steigt der Steuersatz von 14 auf 42 %, ab 277.826 € gilt 45 %. Liegt die Einkommensteuer über 20.350 € (bei Ehepaaren 40.700 €), kommt der Solidaritätszuschlag dazu.

Freiberufler oder Gewerbetreibender: Was ändert sich bei der Steuer?

Freiberufler wie Ärzte, Anwälte, Journalisten oder Übersetzer (§ 18 EStG) zahlen keine Gewerbesteuer. Gewerbetreibende zahlen sie auf den Gewinn über dem Freibetrag von 24.500 €: 3,5 % davon mal Hebesatz der Gemeinde. Das Vierfache dieses Messbetrags wird auf die Einkommensteuer angerechnet (§ 35 EStG), bis zu einem Hebesatz von 400 % gleicht das die Gewerbesteuer meist ganz aus. Wähle im Rechner „Gewerbetreibend“, dann rechnet er beides ein.

Wie berechne ich meinen Gewinn?

Gewinn ist Umsatz minus Betriebsausgaben. Als Freiberufler oder kleiner Gewerbetreibender ermittelst du ihn meist mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR, § 4 Abs. 3 EStG): Einnahmen und Ausgaben zählen in dem Jahr, in dem das Geld fließt. Private Kosten, die Einkommensteuer und die Gewerbesteuer mindern den Gewinn nicht.

Für wen ist dieser Steuerrechner gedacht?

Die Seite ist für Freiberufler, Solo-Selbstständige und andere selbstständig tätige Personen in Deutschland gedacht, die ihre voraussichtliche Einkommensteuer grob einordnen möchten.

Ersetzt die Schätzung einen offiziellen Steuerbescheid?

Nein. Die interaktive Berechnung gibt eine fundierte Orientierung, ersetzt aber weder den Steuerbescheid noch die Prüfung individueller Sonderfälle durch offizielle Quellen oder steuerliche Beratung.

Welche Zahlen sollte ich vorab kennen?

Am hilfreichsten sind Jahresumsatz, abzugsfähige Betriebsausgaben, weitere Einkünfte, bereits geleistete Vorauszahlungen und besondere persönliche Faktoren wie Versicherungen oder Freibeträge.

Warum ist Gewinn wichtiger als Umsatz?

Für Selbstständige ist der steuerlich relevante Ausgangspunkt in der Regel nicht der reine Umsatz, sondern der Gewinn nach Betriebsausgaben. Deshalb ist eine saubere Trennung zwischen Einnahmen und Kosten entscheidend.

Welche Abgaben zieht der Rechner ab?

Einkommensteuer nach dem Tarif 2026, Solidaritätszuschlag, für Gewerbetreibende die Gewerbesteuer mit Anrechnung, sowie gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung: 14 % ermäßigter Beitragssatz, 2,9 % durchschnittlicher Zusatzbeitrag und 3,6 % Pflegeversicherung, ohne Kinder 4,2 %. Nicht enthalten sind Kirchensteuer, Umsatzsteuer, Rentenversicherung und private Krankenversicherung.

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