Steuerberaterkosten-Rechner
Gib Rechtsform, Umsatz und Ausgaben ein. Der Rechner zeigt, was eine Kanzlei nach der Steuerberatervergütungsverordnung für Buchhaltung, Abschluss und Steuererklärungen berechnet.
Brauchst du überhaupt einen Steuerberater? Der 2-Minuten-Test sagt es dir.
Dein Unternehmen
Kosten nach StBVV
Im Jahr, mit Auslagen und Umsatzsteuer
3.650 €
etwa 304 € im Monat. Gebührenrahmen: 1.083 € bis 6.019 € im Jahr
- Laufende Buchhaltung1.462 €
- Einnahmen-Überschuss-Rechnung618 €
- Einkommensteuererklärung456 €
- Umsatzsteuererklärung231 €
- Post- und Telekommunikationspauschale300 €
- Umsatzsteuer 19 %583 €
- Gesamt im Jahr3.650 €
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Buchhaltung kostenlos, Steuererklärungen im Tarif Pro für 252 € im Jahr.
Richtwert nach der Steuerberatervergütungsverordnung, Tabellen seit 1. Juli 2025, mit Mittelgebühr. Viele Kanzleien vereinbaren Pauschalen oder Stundensätze (§ 4 StBVV). Keine Steuerberatung.
Buchhaltung und Steuern zum festen Preis
Norman übernimmt Buchhaltung, Voranmeldungen und Steuererklärungen für Selbstständige, GmbHs und UGs zu einem festen Monatspreis.
Kostenlos startenSo rechnet die StBVV
Gegenstandswert: Jede Gebühr hängt an einem Wert, etwa den Einnahmen bei der EÜR oder dem Umsatz bei der Buchhaltung. Eine Tabelle der StBVV ordnet ihm die volle Gebühr zu.
Gebührenrahmen: Berechnet wird ein Bruchteil der vollen Gebühr, bei der EÜR zum Beispiel 5/10 bis 30/10. Für einen durchschnittlichen Fall gilt meist die Mitte, die Mittelgebühr.
Neue Tabellen: Seit dem 1. Juli 2025 gelten Tabellen, die rund 6 % höher liegen. Nach Zeit abgerechnet werden 66 bis 164 € pro Stunde.
Auslagen und Umsatzsteuer: Dazu kommen 20 % Pauschale für Post und Telekommunikation, höchstens 20 € je Leistung, und 19 % Umsatzsteuer.
Was typischerweise anfällt
Selbstständige: EÜR, Einkommensteuer- und Umsatzsteuererklärung, bei einem Gewerbe die Gewerbesteuererklärung, dazu Voranmeldungen oder die laufende Buchhaltung.
GmbH und UG: Laufende Buchhaltung, Jahresabschluss, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung. Anhang, Steuerbilanz oder die Ableitung des steuerlichen Ergebnisses kommen oft extra dazu.
Voranmeldungen: Bucht die Kanzlei, sind die Voranmeldungen mit der Buchhaltungsgebühr abgegolten. Sonst kostet jede Voranmeldung einzeln.
Pauschalen: Viele Kanzleien vereinbaren Monatspauschalen oder Stundensätze. Die StBVV bleibt der Maßstab, an dem sich solche Angebote messen lassen.
FAQ
Was kostet ein Steuerberater für Selbstständige?
Bei 80.000 € Umsatz und 30.000 € Ausgaben ergeben sich nach Mittelgebühr rund 2.100 € im Jahr für EÜR, Steuererklärungen und monatliche Voranmeldungen, mit Auslagen und Umsatzsteuer. Macht die Kanzlei auch die Buchhaltung, sind es rund 3.650 €.
Was kostet ein Steuerberater für eine GmbH im Monat?
Für eine GmbH mit 400.000 € Umsatz und 120.000 € Bilanzsumme kommen nach Mittelgebühr rund 8.700 € im Jahr zusammen, also etwa 725 € im Monat: Buchhaltung, Jahresabschluss und die drei Steuererklärungen.
Was ist die Mittelgebühr?
Die Mitte zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Satz, etwa 17,5/10 bei einem Rahmen von 5/10 bis 30/10. Sie gilt als Maßstab für einen durchschnittlichen Fall; die Kanzlei legt die Gebühr im Einzelfall nach Umfang und Schwierigkeit fest.
Darf ein Steuerberater eine Pauschale verlangen?
Ja, wenn sie vereinbart ist. Die Vereinbarung braucht Textform und kann über der gesetzlichen Gebühr liegen, darunter nur außergerichtlich und wenn sie angemessen bleibt (§§ 4, 4a StBVV). Ohne Vereinbarung gilt die StBVV.
Sind Steuerberaterkosten absetzbar?
Kosten für Buchhaltung, Gewinnermittlung und betriebliche Steuern sind Betriebsausgaben. Der private Teil, etwa die Einkommensteuererklärung selbst, ist nicht absetzbar.