Formular für die Umsatzsteuervoranmeldung 2026: USt 1 A Zeile für Zeile
Das UStVA-Formular 2026 heißt USt 1 A und hat 55 Zeilen. Hier stehen alle Zeilen mit ihrer Kennzahl, ein ausgefülltes Muster mit Zahlen, die Fehler pro Feld, das PDF und welches Formular für Dezember 2026 gilt.
- Kategorie
- Steuern
- Aktualisiert
- Autor:in
- Diana Chebotareva
Das Wichtigste in Kürze
- Name: Das Formular heißt USt 1 A. Dazu gehören die Anleitung USt 1 E und der Antrag auf Dauerfristverlängerung USt 1 H. Die Jahreserklärung ist ein anderes Formular, die USt 2 A.
- Ausgabe 2026: BMF-Schreiben vom 29. Dezember 2025 (III C 3 - S 7344/00039/007/036). Es gilt für alle Zeiträume ab Januar 2026, auch für Dezember 2026.
- Aufbau: 55 Zeilen in zehn Abschnitten, A bis J. Jede Eingabe hat eine Kennzahl (Kz). Die Kennzahl bleibt über die Jahre gleich, die Zeilennummer kann sich ändern.
- Beträge: Bemessungsgrundlagen netto in vollen Euro, Steuer und Vorsteuer in Euro und Cent. Kennzahl 83 in Zeile 50 muss immer ausgefüllt sein, notfalls mit 0.
- Neu 2026: Kennzahl 500 in Zeile 55 ersetzt die alte Kennzahl 23 für ergänzende Angaben. Für eine normale Voranmeldung bleibt sie leer.
- Abgabe: nur elektronisch über ELSTER (§ 18 Abs. 1 UStG), bis zum 10. Tag nach dem Zeitraum. Die nächste Frist ist Dienstag, der 10. November 2026, für Oktober und das 3. Quartal mit Dauerfristverlängerung.
Welches Formular gilt für welchen Zeitraum?
Das Jahr auf dem Formular richtet sich nach dem Voranmeldungszeitraum, nicht nach dem Tag, an dem du abgibst. Das BMF führt jedes Muster „für die Voranmeldungszeiträume ab Januar“ des jeweiligen Jahres ein.
| Zeitraum | Abgabe bis | Formular |
|---|---|---|
| Oktober 2026 | Di, 10.11.2026 | USt 1 A 2026 |
| November 2026 | Do, 10.12.2026 | USt 1 A 2026 |
| Dezember 2026 und 4. Quartal 2026 | Mo, 11.01.2027 | USt 1 A 2026 |
| Januar 2027 | Mi, 10.02.2027 | USt 1 A 2027 |
| 1. Quartal 2027 | Mo, 12.04.2027 | USt 1 A 2027 |
Das Muster für 2027 hat das BMF noch nicht veröffentlicht (Stand: Oktober 2026). Das Muster für 2026 kam am 29. Dezember 2025. Die Kennzahlen 81, 86, 66 und 83 haben sich in den letzten Jahren nicht geändert; wer nach Kennzahl ausfüllt statt nach Zeile, ist auf einen neuen Vordruck vorbereitet. Mit Dauerfristverlängerung verschiebt sich jede Frist um einen Monat. Alle Termine stehen in den Umsatzsteuer-Fristen.
Das Formular 2026: alle Zeilen und Kennzahlen
Die Zeilen 1 bis 9 sind der Kopf: Steuernummer, Wirtschafts-Identifikationsnummer (nur wenn du sie schon hast), Finanzamt, Name und Anschrift, und das Kreuz für Monat oder Quartal. Danach kommen die Felder mit Kennzahl. Die Tabelle folgt dem amtlichen Muster USt 1 A 2026; die Felder, die die meisten Unternehmer brauchen, sind fett.
| Zeile | Kennzahl | Inhalt |
|---|---|---|
| 10 | 10 | Berichtigte Anmeldung: „1“, wenn du eine abgegebene Voranmeldung korrigierst |
| 11 | 22 | Belege werden beigefügt oder gesondert eingereicht: „1“ |
| 12 | – | Datum des Wechsels von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung |
| 13 | 81 | Steuerpflichtige Umsätze zu 19 % |
| 14 | 86 | Steuerpflichtige Umsätze zu 7 % |
| 15 | 87 | Umsätze zu 0 % (Photovoltaik bis 30 kWp) |
| 16 | 35 / 36 | Umsätze zu anderen Steuersätzen, Bemessungsgrundlage und Steuer |
| 17 | 77 | Land- und Forstwirte nach § 24 UStG: Lieferungen an Abnehmer mit USt-IdNr. |
| 18 | 76 / 80 | Land- und Forstwirte: Umsätze mit Steuer nach § 24 UStG |
| 19 | 41 | Innergemeinschaftliche Lieferungen an Abnehmer mit USt-IdNr. (Waren) |
| 20 | 44 | Neue Fahrzeuge an Abnehmer ohne USt-IdNr. |
| 21 | 49 | Neue Fahrzeuge außerhalb eines Unternehmens (§ 2a UStG) |
| 22 | 43 | Weitere steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug, zum Beispiel Ausfuhrlieferungen |
| 23 | 48 | Steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug, zum Beispiel Vermietung nach § 4 Nr. 12 UStG |
| 24 | 91 | Steuerfreie innergemeinschaftliche Erwerbe |
| 25 | 89 | Innergemeinschaftliche Erwerbe zu 19 % (Waren aus der EU) |
| 26 | 93 | Innergemeinschaftliche Erwerbe zu 7 % |
| 27 | 90 | Innergemeinschaftliche Erwerbe zu 0 % |
| 28 | 95 / 98 | Innergemeinschaftliche Erwerbe zu anderen Steuersätzen |
| 29 | 94 / 96 | Neue Fahrzeuge von Lieferern ohne USt-IdNr. |
| 30 | 46 / 47 | Sonstige Leistungen von EU-Unternehmen, § 13b Abs. 1 UStG (Reverse Charge), Netto und Steuer |
| 31 | 73 / 74 | Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen (§ 13b Abs. 2 Nr. 3) |
| 32 | 84 / 85 | Andere Leistungen nach § 13b, zum Beispiel Bauleistungen oder Leistungen von Firmen außerhalb der EU |
| 33 | 42 | Lieferungen des ersten Abnehmers im Dreiecksgeschäft (§ 25b UStG) |
| 34 | 60 | Deine Umsätze, für die dein Kunde die Steuer nach § 13b schuldet |
| 35 | 21 | Sonstige Leistungen an Unternehmen in anderen EU-Ländern (§ 18b UStG) |
| 36 | 45 | Übrige nicht steuerbare Umsätze, Leistungsort im Ausland |
| 37 | – | Umsatzsteuer: Summe der Zeilen 13 bis 18 und 25 bis 32 |
| 38 | 66 | Vorsteuer aus Rechnungen anderer Unternehmer |
| 39 | 61 | Vorsteuer aus innergemeinschaftlichen Erwerben |
| 40 | 62 | Entstandene Einfuhrumsatzsteuer |
| 41 | 67 | Vorsteuer aus Leistungen nach § 13b (die Gegenbuchung zu 47, 74 und 85) |
| 42 | 63 | Vorsteuer nach Durchschnittssätzen (§ 23a UStG) |
| 43 | 59 | Vorsteuer für innergemeinschaftliche Lieferungen neuer Fahrzeuge |
| 44 | 64 | Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach § 15a UStG |
| 45 | – | Verbleibender Betrag: Zeile 37 minus Zeilen 38 bis 44 |
| 46 | 65 | Nachsteuer auf versteuerte Anzahlungen wegen Steuersatzänderung |
| 47 | 69 | Steuer aus unrichtigem oder unberechtigtem Steuerausweis (§ 14c UStG) und ähnliche Fälle |
| 48 | – | Umsatzsteuer-Vorauszahlung oder Überschuss: Summe der Zeilen 45 bis 47 |
| 49 | 39 | Abzug der Sondervorauszahlung, in der Regel nur in der Voranmeldung für Dezember |
| 50 | 83 | Verbleibende Vorauszahlung oder Überschuss (bitte in jedem Fall ausfüllen) |
| 51 | 50 | Minderung der Bemessungsgrundlage wegen Forderungsausfall (§ 17 UStG) |
| 52 | 37 | Minderung der Vorsteuer, weil du eine Rechnung nicht bezahlst (§ 17 UStG) |
| 53 | 29 | Verrechnung des Erstattungsbetrags erwünscht oder Erstattung abgetreten: „1“ |
| 54 | 26 | SEPA-Lastschrift für diesen Zeitraum nicht verwenden: „1“ |
| 55 | 500 | Ergänzende Angaben zur Steueranmeldung (neu ab 2026, Werte 1 bis 4) |
In ELSTER findest du das Online-Formular unter „Formulare & Leistungen“, „Alle Formulare“, „Umsatzsteuer“ und „Umsatzsteuer-Voranmeldung 2026“. Dort sind die Abschnitte auf mehrere Seiten verteilt, die Kennzahlen sind dieselben.
Offizielles UStVA-Formular (aktuelle Ausgabe)
Das amtliche Muster der Umsatzsteuervoranmeldung als PDF, zum Verstehen, Vorbereiten und Abheften.
Ausgefülltes Muster: eine UG im Oktober 2026
Eine UG berät Firmen in IT-Fragen und meldet monatlich. Im Oktober 2026 hat sie:
- Rechnungen an deutsche Kunden über 14.000 € netto, mit 19 % Umsatzsteuer.
- Eine Beratung für eine Firma in den Niederlanden mit USt-IdNr. über 3.000 € netto, ohne Umsatzsteuer (Reverse Charge beim Kunden).
- Google-Ads-Rechnungen aus Irland über 500 € netto, ohne Umsatzsteuer.
- Eingangsrechnungen deutscher Lieferanten (Laptop, Coworking, Software) über 2.400 € netto mit 456 € Umsatzsteuer.
So sieht das Formular aus:
| Zeile | Kennzahl | Bemessungsgrundlage | Steuer |
|---|---|---|---|
| 13 | 81 | 14.000 € | 2.660,00 € |
| 30 | 46 / 47 | 500 € | 95,00 € |
| 35 | 21 | 3.000 € | – |
| 37 | – | – | 2.755,00 € |
| 38 | 66 | – | 456,00 € |
| 41 | 67 | – | 95,00 € |
| 45 | – | – | 2.204,00 € |
| 48 | – | – | 2.204,00 € |
| 50 | 83 | – | 2.204,00 € |
Die Rechnung dahinter: 2.660 € plus 95 € Umsatzsteuer ergeben 2.755 €. Davon gehen 456 € Vorsteuer aus den deutschen Rechnungen und 95 € Vorsteuer aus Reverse Charge ab. Es bleiben 2.204 €, fällig am Dienstag, dem 10. November 2026. Die 95 € aus Google Ads heben sich auf: Die UG schuldet sie in Kennzahl 47 und zieht sie in Kennzahl 67 wieder ab. Wie das Verfahren funktioniert, steht im Artikel zu Reverse Charge.
Die 3.000 € für die Niederlande kosten keine deutsche Umsatzsteuer, müssen aber in Kennzahl 21 stehen. Dazu gibt die UG bis zum 25. November 2026 eine Zusammenfassende Meldung beim Bundeszentralamt für Steuern ab.
Für Dezember kommt bei monatlicher Abgabe mit Dauerfristverlängerung eine Zeile dazu: die Sondervorauszahlung in Zeile 49, Kennzahl 39. Sie ist ein Elftel der Vorauszahlungen des Vorjahres und wird von der Zahllast abgezogen.
Fehler im Formular und was sie kosten
| Feld | Fehler | Folge |
|---|---|---|
| Kz 81, 86 | Bruttobetrag statt Netto | Steuer auf die Steuer: bei 11.900 € brutto in Kz 81 zahlst du 2.261 € statt 1.900 €, also 361 € zu viel |
| Kz 81 statt 86 | 7-%-Umsatz zu 19 % gemeldet | 12 Prozentpunkte zu viel Umsatzsteuer auf diesen Umsatz |
| Kz 41 statt 21 | Dienstleistung an eine EU-Firma als Warenlieferung gemeldet | Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung passen nicht zusammen; das Finanzamt fragt nach |
| Kz 47 ohne Kz 67 | Reverse-Charge-Steuer gemeldet, Vorsteuer vergessen | Du zahlst die Steuer, die sich aufheben sollte; im Muster oben 95 € zu viel |
| Kz 66 | Vorsteuer aus einer Rechnung ohne Pflichtangaben | Der Abzug wird gestrichen, du zahlst nach (§ 15 Abs. 1 UStG) |
| Kz 39 | Sondervorauszahlung im Dezember nicht abgezogen | Das Geld bleibt beim Finanzamt, bis die Jahreserklärung verrechnet ist |
| Kz 500 | Ohne Grund ausgefüllt | Die Meldung geht in die personelle Prüfung, die Bearbeitung dauert länger, eine Erstattung kommt später |
Abgabe zu spät: Das Finanzamt kann einen Verspätungszuschlag von bis zu 25.000 € festsetzen (§ 152 AO). Zahlung zu spät: 1 % Säumniszuschlag je angefangenem Monat (§ 240 AO). Findest du nach der Abgabe einen Fehler, übermittelst du die Voranmeldung für denselben Zeitraum vollständig neu, mit einer „1“ in Kennzahl 10. Die Schritte stehen im Artikel Umsatzsteuervoranmeldung korrigieren.
Neu im Formular 2026: Kennzahl 500
Die alte Kennzahl 23 („Ergänzende Angaben“) gibt es nicht mehr. An ihre Stelle tritt Kennzahl 500 in Zeile 55, mit vier Werten:
- Steuererhebliche Sachverhalte konnten noch nicht erklärt werden.
- Du vertrittst bewusst eine andere Rechtsauffassung als die Finanzverwaltung.
- Ein Sachbearbeiter soll den Fall vertieft prüfen.
- Mehrere dieser Gründe treffen zu.
Wer einen Wert einträgt, schickt die Erläuterung als eigene Anlage mit der Überschrift „Ergänzende Angaben zur Steueranmeldung“. Reichst du nur Belege ein, bleibt Kennzahl 500 leer; dafür gibt es Kennzahl 22 in Zeile 11. Zwei weitere Änderungen betreffen wenige Unternehmer: Land- und Forstwirte rechnen in Zeile 18 mit einem neuen Durchschnittssatz, und Umsätze nach der EU-Verordnung SAFE (Verteidigung) gehören in Zeile 22, Kennzahl 43.
Papier, PDF oder ELSTER: wo du das Formular bekommst
- Das PDF-Muster des BMF ist zum Verstehen und Vorbereiten da. Das BMF stellt es selbst nicht zum Ausfüllen bereit, und du kannst es nicht wirksam einreichen. Über das Formular oben auf dieser Seite bekommst du das aktuelle Muster per E-Mail.
- Mein ELSTER ist das kostenlose Online-Formular. Du brauchst ein ELSTER-Konto; die Registrierung kann bis zu zwei Wochen dauern, weil der Aktivierungscode per Brief kommt.
- Software mit ELSTER-Schnittstelle füllt die Kennzahlen aus deiner Buchhaltung und übermittelt direkt. Mit Norman brauchst du kein eigenes ELSTER-Konto.
Papier ist nur erlaubt, wenn das Finanzamt auf Antrag auf die elektronische Abgabe verzichtet, weil sie für dich eine unbillige Härte wäre (§ 18 Abs. 1 UStG). Ein Ausdruck aus dem PDF ist keine Abgabe.
Die meisten füllen das Formular kurz vor der Frist aus. In unserer Auswertung Feierabend-Buchhaltung (über 400 Voranmeldungen von mehr als 100 Unternehmen, die mit Norman übermitteln, seit Mitte 2024, Stand Juni 2026) gehen rund 13 % aller Voranmeldungen am 10. raus, und rund jede fünfte kommt in den letzten 48 Stunden. Wer erst dann ein ELSTER-Konto beantragt, ist zu spät.
Der häufigste Anfängerfehler ist, sich an Zeilennummern festzuhalten – die ändern sich jedes Jahr. Versteh die grundsätzliche Mechanik, was wohin fließt, und lern die Zeilen- und Feldnummern nicht auswendig.
Peter BoykoGründer von NormanSo erledigst du das mit Norman
Mit Norman, deinem KI-Buchhalter, füllst du das Formular nicht selbst aus. Norman liest deine Belege aus, ordnet sie den Banktransaktionen zu und setzt jeden Betrag in die richtige Kennzahl, auch Reverse Charge in 46, 47 und 67 und EU-Leistungen in 21.
- Steuern einstellen. Unter „Konto“ und „Steuern“ wählst du monatlich oder vierteljährlich und hinterlegst Steuernummer und Bundesland.
- Bank verbinden und Belege hochladen. Ein Bankkonto verbindest du kostenlos. Norman bucht jede Transaktion mit Kategorie und Umsatzsteuersatz.
- Bericht prüfen. Unter „Steuern“ und „Reguläre Berichte“ liegt eine Karte pro Zeitraum. „Überprüfen und einreichen“ zeigt jede Zeile; die Spalte „Position“ nennt die Kennzahl im amtlichen Formular.
- Vorschau ansehen. „Vorschau und beim Finanzamt einreichen“ schickt die Meldung als Testfall an ELSTER. Du siehst dein ausgefülltes Formular so, wie das Finanzamt es bekommt, und kannst es als PDF herunterladen.
- Freigeben und bezahlen. „Beim Finanzamt einreichen“ übermittelt die Voranmeldung über die zertifizierte ELSTER-Schnittstelle. Bezahlt wird per Lastschrift, mit „Jetzt bezahlen“ aus einem verbundenen Konto oder per Überweisung.
Ohne deine Freigabe geht nichts ans Finanzamt. Buchhaltung und Vorschau sind kostenlos. Die Abgabe ist für Selbstständige im Pro-Tarif enthalten, 21 € im Monat bei jährlicher Zahlung. Für UG und GmbH ist sie im Max-Tarif enthalten, 39 € im Monat bei jährlicher Zahlung, zusammen mit der Zusammenfassenden Meldung, dem Jahresabschluss mit E-Bilanz und der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Alle Funktionen zeigt die Seite UStVA-Software Norman. Wie du die Voranmeldung im ELSTER-Portal selbst ausfüllst, Schritt für Schritt mit Rechenbeispiel, steht im Leitfaden zur Umsatzsteuervoranmeldung.
Änderungsprotokoll
- Oktober 2026: Neu: alle 55 Zeilen des Vordrucks 2026 mit Kennzahl aus dem BMF-Muster, ausgefülltes Muster mit Reverse Charge und EU-Leistung, Fehler pro Feld mit ihren Folgen, welches Formular für Dezember 2026 und 2027 gilt, Abgabe mit Norman. Korrigiert: Kennzahl 500 ist ein Feld für ergänzende Angaben, nicht für Kleinunternehmer.
Häufige Fragen
- Wo bekomme ich das Formular für die Umsatzsteuervoranmeldung 2026 als PDF?
- Das amtliche Muster USt 1 A 2026 veröffentlicht das Bundesfinanzministerium mit seinem Schreiben vom 29. Dezember 2025, zusammen mit der Anleitung USt 1 E. Über das Formular auf dieser Seite bekommst du das aktuelle Muster per E-Mail. Zum Abgeben nutzt du das Online-Formular in Mein ELSTER oder eine Software mit ELSTER-Schnittstelle.
- Kann ich das UStVA-Formular ausdrucken und per Post schicken?
- Nein, außer das Finanzamt hat es dir auf Antrag erlaubt. Die Voranmeldung muss nach § 18 Abs. 1 UStG elektronisch und authentifiziert übermittelt werden. Den Verzicht auf die elektronische Abgabe gibt es nur, wenn sie für dich eine unbillige Härte wäre.
- Welches Formular gilt für Dezember 2026, 2026 oder 2027?
- Das Formular 2026. Maßgeblich ist der Voranmeldungszeitraum, nicht der Tag der Abgabe. Die Voranmeldung für Dezember 2026 oder das 4. Quartal 2026 gibst du bis zum 11. Januar 2027 auf dem Vordruck 2026 ab.
- In welche Kennzahl kommen Umsätze mit 7 %?
- In Kennzahl 86, Zeile 14. Du trägst den Nettobetrag in vollen Euro ein, die Steuer rechnet ELSTER aus. Umsätze mit 19 % gehören in Kennzahl 81, Zeile 13.
- Was ist der Unterschied zwischen USt 1 A und USt 2 A?
- USt 1 A ist die Umsatzsteuervoranmeldung für den Monat oder das Quartal. USt 2 A ist die Umsatzsteuererklärung für das ganze Jahr; die Erklärung für 2026 ist am 31. Juli 2027 fällig, mit Steuerberater später.
- Brauche ich ein eigenes ELSTER-Konto für die Umsatzsteuervoranmeldung?
- Für das ELSTER-Portal ja, und die Registrierung kann bis zu zwei Wochen dauern. Mit einer Software wie Norman brauchst du kein eigenes ELSTER-Konto: Norman übermittelt über die zertifizierte ELSTER-Schnittstelle, nachdem du die Vorschau freigegeben hast.
USt 1 A automatisch ausgefüllt, Vorschau kostenlos
Bank verbinden, Belege hochladen: Norman, dein KI-Buchhalter, trägt Umsätze und Vorsteuer in die richtigen Kennzahlen ein und zeigt dir die fertige Voranmeldung als ELSTER-Testfall. Buchhaltung und Vorschau sind kostenlos. Die Abgabe ohne eigenes ELSTER-Konto kostet 21 € im Monat (Pro), für UG und GmbH 39 € (Max), bei jährlicher Zahlung.